| Im Schwalmtal befinden sich eine Anzahl verschiedener Naturschutzgebiete, wie Raderveekes Bruch, Lüttelforster Bruch, Tantelbruch, Schwalmbruch, Mühlenbach- und Knippertzbachtal. |
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Raderveekes und Lüttelforster Bruch zeichnen sich als Bruchwälder aus, durch den sich die Schwalm in Mäandern schlängelt. Charakteristisch für dieses Gebiet sind Erlenbruchwälder mit unterschiedlichen Seggengesellschaften. Mit zunehmendem Abstand von der Schwalm geht der Wald in Eichen-, Buchen- und Birkenwald über. Das Gebiet stellt einen bedeutenden Lebensraum für viele Vögel dar. Unter anderem trifft man auf den Eisvogel, die Gebirgsstelze, Wasserralle. Ferner kommt hier der Kammsalamander zahlreich vor. Kulturhistorisch besonders reizvoll sind die vier Mühlen im Raderveekes Bruch, die Bremptermühle, die Radermühle, die Pannenmühle und die Lüttelforstermühle. |
Der Tantelbruch liegt im Bachlauf des Kranenbaches, ein Seitenbach der Schwalm. Typisch für dieses Naturschutzgebiet ist der sichtbare Übergang vom Bruchwald im Tal, wo noch diverse Verlandungsstadien erkennbar sind, bis zu den Eichen- und Buchenwäldern der höheren Terrasse.
Mühlenbach- und Knippertzbach sind zwei stark mäandrierende Seitenbäche der Schwalm deren Täler ebenfalls wertvolle Lebensräume für zahlreiche Arten darstellen. Neben Bruchwäldern und Seggengesellschaften sind hier Sumpfdotterblumen, Milzkraut sowie Schwertlilien anzutreffen. |
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